Dieses Bild zeigt das Herz eines Menschen, den die Bibel «Sünder» nennt. Sein Herz ist vom Geist dieser Welt und von den Wünschen und Begierden des Fleisches geleitet. Es ist das wahre Bild seines Herzens im Lichte des Wortes GOTTES. Die trüben Augen reden von Trunksucht, wie es in Sprüche 23,29-33 steht: «Wo ist Weh? Wo ist Leid? Wo ist Zank? Wo ist Klagen? Wo sind Wunden ohne Ursachen? Wo sind trübe Augen? Wo man beim Wein sitzt und kommt, auszusaufen, was eingeschenkt ist. Siehe den Wein nicht an, dass er so rot ist und im Glase so schön steht. Er geht glatt ein. Aber danach beißt er wie eine Schlange und sticht wie eine Otter. So werden deine Augen nach andern Weibern sehen und dein Herz wird verkehrte Dinge reden.»
Auf diesem ersten Bild siehst du das menschliche Herz, bewohnt von verschiedenen symbolischen Tieren, welche die vielen Sünden, die darin sind, darstellen sollen. Denn das Herz ist der Sitz und die Behausung unserer Sünden. Durch den Mund des Propheten Jeremia sagt uns GOTT: «Abgründig ist das Herz über alles, und heillos ist es, wer kann es ergründen?» (Jeremia 17,9). Und JESUS selbst bestätigt das, wenn Er sagt: «Denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habsucht, Bosheit, List, Ausschweifung, neidischer Blick, Lästerung, Hochmut, Narrheit. Alle diese Dinge kommen von innen heraus und verunreinigen den Menschen» (Markus 7,21-23).
Der Pfau
Jeder bewundert seine Schönheit. Hier im Menschenherzen stellt er die Sünde des Hochmutes dar. Luzifer, «Stern des Tages», ein Engel GOTTES, fiel durch seinen Hochmut und wurde der Feind GOTTES, der Teufel. (Jesaja 14,9-17; Hesekiel 28,12-17).
Der Hochmut kommt aus der Tiefe der Hölle und zeigt sich auf verschiedene Weise. Gewisse Menschen sind stolz auf ihren Reichtum, ihre gute Erziehung, ihre Gelehrtheit oder auf ihre neuesten Kleider, durch welche sie oft noch ihren Körper ohne Schamgefühl zur Schau stellen. Andere behängen sich in stolzer Weise mit allerlei Schmuck, wie es in Jesaja 3,17-24 beschrieben ist. Wieder andere rühmen sich ihrer Abstammung, ihrer Nationalität, ihrer Kultur, ihrer sportlichen Leistungen, vergessen aber, dass in 1. Petrus 5,5 geschrieben steht: «GOTT widersteht den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibt Er Gnade.» GOTT hasst den Stolz und den Hochmut (Sprüche 8,13). «Wer zu Grunde gehen soll, wird zuvor stolz, und Hochmut kommt vor dem Fall» (Sprüche 16,18).
Der Bock
Ein stinkendes Tier, voll Lüsternheit. Er ist der Ausdruck der Unzucht, Hurerei, des Ehebruchs. Diese Sünden haben in unserer modernen Zeit sehr überhand genommen. Es ist die Endzeit. Wir müssen uns der Wahrheit der Worte JESU bewusst sein, der vor bald 2000 Jahren sagte, dass die letzten Zeiten sein werden wie Sodom und Gomorrha. Dieser moderne Welt-Geist der Unsittlichkeit hat nicht nur Männer und Frauen erfasst, sondern er dringt auch in die christliche Familie, in die Schulen und Studentenkreise ein. Und zwar wird diese Saat des Verderbens auf feine, aber doch teuflisch raffinierte und schamlose Art ausgestreut durch Fernsehen, Kino, Theater, Schundliteratur usw. Und das, was GOTT klar «Sünde» nennt, heißt einfach «moderne Sittlichkeit». Tausende von jungen Menschen nehmen sich ein Beispiel für ihr ganzes Leben aus Filmen, Illustrierten und Romanen und enden somit in Leiden, Schande und Reue. Schauspieler und Schauspielerinnen, welche ein unsittliches und ausschweifendes Leben führen, werden zu Helden und Heldinnen der heutigen Generation. Die Tanzstätten sind vielfach Orte der Unsittlichkeit. Die Helden der Reinheit, wie GOTT sie uns z. B. in der Keuschheit von Joseph zeigt (1. Mose 39,9), werden nicht mehr zum Vorbild genommen. Sogar der schlimmste Zulu-Heide, welcher nicht zögert, den Ehebrecher oder die Ehebrecherin zum Tode zu verurteilen, könnte unsere sogenannte Zivilisation etwas lehren; er wird uns am Tage des Gerichts anklagen.
GOTT sagt uns, dass wir nicht mit der Unzucht spielen, sondern sie meiden sollen. «Wer an der Hure hangt, der ist ein Leib mit ihr.» «Wer aber dem HERRN anhangt, der ist ein Geist mit Ihm. Fliehet die Hurerei! Alle Sünden, die der Mensch tut, sind außerhalb seines Leibes. Wer aber hurt, der sündigt an seinem eigenen Leibe. Wisset ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des HEILIGEN GEISTES ist, der da in euch ist, welchen ihr habt von GOTT und seid nicht euer selbst?» (1. Korinther 6,17-19). «So jemand den Tempel GOTTES verderbt, den wird GOTT auch verderben, denn der Tempel GOTTES ist heilig, der seid ihr!» (1. Korinther 3,17).
Das Schwein
Es verkörpert hier die Trunksucht und die Völlerei. Es ist ein schmutziges Tier, welches alles verschlingt, was es auf seinem Wege findet, ob rein oder unrein. So macht es auch das sündige Herz. Es nimmt alles Unreine auf, jede unreine Eingebung, jeden verlockenden Ausdruck, jeden argen Gedanken, jede durchseuchte Literatur, jedes schamlose Bild. Der menschliche Körper, welcher dazu bestimmt ist, ein Tempel des lebendigen GOTTES zu sein, wird besudelt durch unreine Nahrung, schlechte Gewohnheiten und Süchte. Rauchen, Rauschgift und Alkoholgenuss haben sich der Menschheit bemächtigt wie nie zuvor. Nur die Macht GOTTES kann solche vom Teufel geknechtete Sklaven der Sünde frei machen.
Religiöse Menschen würden sich nie erlauben, während eines Gottesdienstes in einer Kirche zu rauchen, in ihren Augen wäre es eine Schändung des Gotteshauses. Doch haben sie keine Bedenken, ihren eigenen Leib zu besudeln, der doch ein Tempel GOTTES sein soll. «Wisset ihr nicht, dass ihr GOTTES Tempel seid und der GEIST GOTTES in euch wohnt? Und so jemand den Tempel GOTTES verunreinigt, den wird GOTT verderben» (1. Korinther 3,16-17; 1. Korinther 6,18-19).
Die Fresserei ist GOTT ebenfalls ein Gräuel. Wir essen vor allem, um zu leben, wir leben nicht, um zu essen. Der Hunger kann mit gesunder Nahrung gestillt werden mit Danksagung gegen GOTT. Die unersättliche Begierde aber schreit beständig: «Noch mehr, noch mehr – gib, gib!» Die Lüsternheit ist nie befriedigt, sie hat nie genug. «Die Säufer und Schlemmer verarmen und ein Schläfer muss zerrissene Kleider tragen» (Sprüche 23,21). «Wer aber der Schlemmer Geselle ist, schändet seinen Vater» (Sprüche 28,7). Erinnere dich, dass ein gewisser reicher Mann, ein Schlemmer, Knecht dieser Leidenschaft, starb und in der Qual der Hölle endete.
Es ist kaum nötig zu erwähnen, welches Elend die Trunksucht erzeugt. Sie ist eine zu große Wirklichkeit, um nur oberflächlich darüber zu reden. GOTT sagt uns in Seinem Wort ganz klar, dass kein Säufer das Himmelreich ererben wird.
Die Hersteller der starken Getränke und der Rauschgifte, sowie diejenigen, die sie verkaufen, sind mitschuldig, denn GOTT sagt: «Wehe denen, die Helden sind im Weintrinken und tapfer im Mischen des Rauschtrankes» (Jesaja 5,22). «Wehe dir, der du deinem Nächsten einschenkst und mischest deinen Grimm darunter und ihn trunken machst» (Habakuk 2,15). «…und haben Harfen, Psalter, Pauken, Pfeifen und Wein in ihrem Wohlleben und sehen nicht auf das Werk des HERRN» (Jesaja 5,12).
«Irret euch nicht: Weder die Hurer, noch die Abgöttischen, noch die Ehebrecher, noch die Weichlinge, noch die Knabenschänder, noch die Trunkenbolde werden das Reich GOTTES ererben» (1. Korinther 6,9-10).
Die Sünden unserer fleischlichen Natur sind aufgezeichnet in Galater 5,19-21: «Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Ehebruch, Hurerei, Unreinheit, Unzucht, Abgötterei, Zauberei, Feindschaft, Hader, Neid, Zank, Zorn, Zwietracht, Hass, Mord, Saufen, Fressen und dergleichen, dass die, die solches tun, werden das Reich GOTTES nicht ererben.»
Und: «Saufet euch nicht voll Wein, daraus ein unordentlich Wesen folgt, sondern werdet voll GEISTES» (Epheser 5,18).
Die Einladung JESU lautet: «Ist jemand durstig, der komme zu Mir und trinke!» «Wohlan alle, die ihr durstig seid, kommet her zum Wasser, und die ihr nicht Geld habt, kommt her und kaufet und esst. Kommet her und kaufet ohne Geld und umsonst» (Jesaja 55,1). «Wer aber von dem Wasser trinken wird, das Ich ihm gebe, den wird ewiglich nicht dürsten, sondern das Wasser, das Ich ihm geben werde, das wird in ihm ein Brunnen des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt» (Johannes 4,14).
Die Schildkröte
Sie verkörpert die Trägheit, die von Tag zu Tag verschiebt, was gemacht werden sollte, und die Zauberei. Denn Unglaube ist Zaubereisünde. «Der Faule stirbt über seinen Wünschen, denn seine Hände wollen nichts tun, er wünscht den ganzen Tag» (Sprüche 21,25-26). Josua musste den Kindern Israel sagen: «Seid nicht träge im Einnehmen des Landes.» Die menschliche Natur ist sehr gleichgültig und träge für die Erwerbung der göttlichen Dinge. JESUS sagt: «Ringet danach, dass ihr durch die enge Pforte eingeht» (Lukas 13,24). «Wer sucht, der findet» (Lukas 11,9). «Das Himmelreich leidet Gewalt und die Gewalt tun, reißen es an sich» (Matthäus 11,12). Die Trägheit führt im Hinblick auf das Heil unserer Seele zur Verdammnis, ins Verderben. Sie hindert uns am Gebet, hindert uns, GOTTES Geheimnis gründlich zu erforschen und am Besitzergreifen der reichen Verheißungen GOTTES. Sie führt in die Zerstörung.
Wenn GOTT zu dir spricht, dich drängt, Ihm HEUTE dein Herz zu schenken, so sagt der Teufel: «Gib es erst MORGEN oder an einem gelegeneren Tage – der vielleicht nie mehr kommt. Und du stirbst, ohne gerettet zu sein, ohne JESUS CHRISTUS.»
GOTT sagt: «Heute, so ihr Meine Stimme höret, so verstocket eure Herzen nicht» (Hebr. 3,7-8). Wie viele Menschen sind schon zu Grunde gegangen, weil sie das Heil in JESUS auf eine spätere Zeit verschoben haben, welche aber nie mehr kam. Das «MORGEN» gehört nicht dir.
Die Schale der Schildkröte dient vielen Zauberern zur Ausübung von Zauberei und weist in diesem Bild auf die Sünde der Zauberei hin. Es ist Sünde, an Zauberei und Wahrsagerei zu glauben und diese Dinge auszüben, statt all unser Vertrauen allein auf den lebendigen GOTT zu setzen. Vor allem in Zeiten der Heimsuchung, Krankheit oder Armut sagt uns die Heilige Schrift, dass wir den lebendigen GOTT anrufen sollen, welcher bereit ist, uns zu helfen, statt uns auf einen guten oder bösen Zufall oder ein Zaubermittel zu verlassen. «Hoffe auf den HERRN und tue, was gut ist… Von dem HERRN wird solches Mannes Gang gefördert und Er hat Lust an seinem Wege. Fällt er, so wird er nicht weggeworfen, denn der HERR hält ihn bei der Hand» (Psalm 37,3; 23-24). «Redet nicht halsstarrig, es habe keine Not, weder vom Aufgang noch vom Niedergang, noch von dem Gebirge in der Wüste. Denn GOTT ist Richter, der diesen erniedrigt und jenen erhöht» (Ps. 75,6-8).
GOTT gab den Kindern Israel genaue Befehle mit folgenden Worten: «Dass nicht jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lasse, oder ein Weissager, oder ein Tagewähler, oder der auf Vogelgeschrei achte, oder ein Zauberer, oder Beschwörer, oder Wahrsager, oder Zeichendeuter oder der die Toten frage. Denn wer solches tut, der ist dem HERRN ein Gräuel und um solcher Gräuel willen vertreibt sie der HERR, dein GOTT, vor dir her» (5. Mose 18,10-12).
«Denn draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Hurer und die Totschläger und die Abgöttischen und alle, die lieb haben und tun die Lüge» (Offenbarung 22,15). «Ihr sollt euch nicht wenden zu den Wahrsagern und forscht nicht von den Zeichendeutern, dass ihr nicht an ihnen verunreinigt werdet, denn Ich bin der HERR, euer GOTT» (3. Mose 19,31). «Wenn sie aber zu euch sagen: Ihr müsst die Wahrsager und Zeichendeuter fragen, die da flüstern und murmeln, so sprecht: Soll nicht ein Volk seinen GOTT fragen, oder soll man die Toten für die Lebendigen fragen? Ja, nach dem Gesetz und Zeugnis! Werden sie das nicht sagen, so werden sie kein Licht in sich haben» (Jes. 8,19-20).
Während du dieses kleine Büchlein liest, redet GOTT zu dir und mahnt dich zur Buße und zum Verlassen deines Weges. Aber der Geist der «Schildkröte», welcher in deinem Herzen ist, flüstert dir auf mancherlei Weise ein, deine Entscheidung für CHRISTUS hinauszuschieben und bemüht sich, dein Herz mit Zweifeln zu erfüllen. «Was werden die Meinen sagen, meine Freunde, die Welt, wenn ich mich bekehre? Was wird geschehen, wenn ich nicht mehr tanzen gehen und an den weltlichen Zerstreuungen teilnehmen kann?» Anstatt den unergründlichen Reichtum zu sehen, welchen wir in JESUS haben, Seinen wunderbaren Frieden, Seine unaussprechliche Freude, Seine Herrlichkeit, das ewige Leben erfüllt mit Glückseligkeit, siehst du nur die Dinge, die du verlassen, auf welche du verzichten wirst, wenn du JESUS erlaubst, in dein Herz einzukehren. Du glaubst nicht, dass diese Dinge, die dich jetzt gefangen nehmen, im Reichtum, den CHRISTUS dir anbietet, ihren Reiz wie von selbst verlieren, sondern du fürchtest, vieles lassen zu müssen. Dann allerdings wird die Menschen- und Todesfurcht aus dir einen Satansknecht machen. JESUS aber ist erschienen, «auf dass Er durch den Tod den zunichte machte, der des Todes Gewalt hatte, nämlich der Teufel, und befreite die, so durch Furcht des Todes im ganzen Leben Knechte sein mussten» (Hebr. 2,14-15). Dieser Geist, welcher dich drängt, dein Bündnis mit GOTT von Tag zu Tag hinauszuschieben, verhärtet dein Herz derart, dass es so hart wird wie die Schale der Schildkröte.
Der Leopard
ist ein wildes und grausames Tier. Hass, Zorn, üble Laune regieren oft das menschliche Herz und führen sehr oft zu Gewalttaten. Du kannst versuchen, über deine schlechte Laune zu herrschen, und es kann dir gelingen, bis dass sie eines Tages wieder wie eine Bombe in dir platzt. Du gibst es am besten zu, dass es so ist und bittest JESUS, dass Er dich von deinem teuflischen Zorn erlöse. «Nun erzürnet euch nicht!» (1. Mose 45,5). «Stehe ab vom Zorn und lass den Grimm, erzürne dich nicht, dass du nicht auch übel tust» (Psalm 37,8).
«Zorn ist ein wütig Ding und Grimm ist ungestüm, aber wer kann vor dem Neid bestehen?» (Sprüche 27,4). «Nun aber leget alles ab von euch, den Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung» (Kolosser 3,8).
Es gibt viele Menschen, die probieren ihren Zorn durch Trinken, Rauchen oder mit anderen Betäubungsmitteln zu beruhigen, oder auch sich zu rächen, «aber ihr Wein ist Schlangengift und wütiger Ottern Galle» (5. Mose 32,33). Die Rache ist süß für das sündige Herz, aber «Mein ist die Rache, spricht der HERR!» JESUS sagt: «Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!» – «Liebet eure Feinde!» GOTT hat versprochen, uns unsere Sünden zu vergeben, wenn wir auch denen vergeben, die uns beleidigt haben. Sorgengeist und Empfindlichkeit trennen gleichfalls von GOTT. Die Lust, Streit anzufachen und das Blut in Wallung zu bringen, findet sich auch im menschlichen Herzen. Aber JESUS will uns den wahren Frieden für immer in unsere Herzen schenken, wenn wir diesen Frieden wollen. GOTT befreit vom Zorn.
Die Schlange
Durch sie hat der Teufel Eva im Paradies verführt. Sie hat die schönste Verbindung und Harmonie mit GOTT zerstört. Satan, der gefallene Engel, wurde von Eifersucht erfasst gegen Adam und Eva, als er sie bei GOTT und in vollkommener Harmonie mit Ihm sah, anstelle von sich selbst vor seinem Fall. Aus Eifersucht entschloss sich Satan, ihre wunderbare Harmonie und ihr Leben mit GOTT zu zerstören, was ihm auch gelungen ist. Die gleiche teuflische Eifersucht und dieselbe Lust wohnt in vielen Herzen, wenn sie andere glücklich und zufrieden sehen. Sie legt schlechte Gedanken ins Herz und zerstört das Glück der anderen, sie kann sogar zu Mord führen. Eifersucht zerstört viele Ehen. Sie ist auch Ursache von viel Leid und Hass in der Geschäftswelt und auf anderen Gebieten des Lebens. Sogar Reichsgottesarbeiter, Prediger und Pfarrer sind nicht unempfänglich für solche Attacken und tun gut daran, zu wachen, um mit Weisheit erfüllt zu sein, damit sie nicht durch einen teuflischen Geist der Eifersucht befleckt werden, wenn es vorkommt, dass GOTT einen anderen Diener mehr gebraucht als sie.
Die Kröte
Diese nährt sich von Erde und stellt die Liebe zum Geld und den Geiz dar, «denn Geiz ist die Wurzel alles Übels» (1. Timotheus 6,10). Ein geiziger Mensch ist nicht bereit, seine Hand für die Armen und Elenden zu öffnen, er versucht aber, mit ehrlichen und unehrlichen Mitteln die Reichtümer dieser Welt an sich zu reißen, obwohl diese doch einst zerstört werden. JESUS selbst sagt: «Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, da sie die Motten und der Rost fressen und da die Diebe nachgraben und stehlen» (Matthäus 6,19). «Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz» (Matthäus 6,21).
Achan und die Seinen gingen zu Grunde, weil sie das Gold und Silber, Edelsteine und schöne Kleider mehr liebten als den Willen GOTTES (Josua 7). Judas Ischariot, der Jünger JESU, erhängte sich, weil ihn die Liebe zum Geld an seinem HERRN zum Verräter werden ließ.
Gold und Silber sind an sich nichts Schlechtes, doch die Liebe zum Geld ist dem menschlichen Herzen gefährlich. Tausende von Männern und Frauen ruinieren ihr Leben und das der Ihrigen durch den Einsatz großer Geldsummen in Spielsälen und bei Wetten, um reich zu werden, und dann doch alles zu verlieren. Der Wunsch, sich ohne große Mühe zu bereichern, führt in vielen Fällen zu Mord und Selbstmord.
Geldliebe und Geiz gehen zusammen mit der Sucht nach Ehre und Macht. Auch religiöse Macht, welche Menschen für die Organisation der Kirche eifern lässt, statt für GOTT, kann ihre Wurzel in Geldliebe und Geiz haben. Die dies tun, verurteilen diejenigen «Heiligen», welche CHRISTUS treu nachfolgen, ohne ihrer besonderen Kirche anzuhängen (Markus 9,38). JESUS sagt: «Sehet zu und hütet euch vor dem Geiz, der Liebe zum Geld, denn niemand lebt davon, dass er viele Güter hat» (Lukas 12,15).
«Und Er sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: Es war ein reicher Mann, des Feld hatte wohl getragen, und er gedachte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Ich habe nicht, wohin ich meine Früchte einsammeln soll und sprach: das will ich tun: Ich will meine…
JESUS ist gekommen, um die Sünder zu retten. Die Freude im Himmel ist groß über einen Sünder, welcher Buße tut. Die kleinen Feuerzungen reden auch von dem Blut JESU CHRISTI, das uns von aller Sünde zu reinigen vermag. «Siehe das ist GOTTES LAMM, welches der Welt Sünde trägt» (1. Petrus 2,24; Johannes 1,29).
Der Engel
Dieser stellt den Boten des Wortes GOTTES dar; in den allermeisten Fällen wird dies jedoch, gemäß dem Willen GOTTES, ein Mensch sein. GOTT möchte mit dem Menschen reden, welcher unter der Last der Sünde entmutigt ist, damit er sich beugen und Buße tun kann, damit das Licht und die Liebe GOTTES in sein Herz einziehen können.
Die Taube
Diese Taube ist ein Sinnbild des HEILIGEN GEISTES, des GEISTES der Wahrheit, der von Sünde überführt, von der Gerechtigkeit und vom Gericht. Der HEILIGE GEIST ist hier außerhalb des menschlichen Herzens. Er kann nicht im Herzen wohnen, wo noch die Sünde Herrscher ist.
Sollte dieses 1. Bild den Zustand deines eigenen Herzens zeigen, so bleibt dir nichts anderes übrig, als den HERRN JESUS um Hilfe anzurufen. Öffne Ihm dein Herz und lass das Licht Seines Wortes eindringen. «Glaube an den HERRN JESUS CHRISTUS und du wirst gerettet sein» (Apostelgeschichte 16,31). Er will dir ja helfen und dich retten! Er hat versprochen, dir ein neues Herz und einen neuen, gewissen Geist zu geben.
